Hauseigenes Meisterlabor
Aligner, Schienen und Zahnspangen „Made in Köln“: In unserem hauseigenen kieferorthopädischen Meisterlabor verbinden wir modernste 3D-Druck-Technik mit traditionellem zahntechnischem Handwerk – für kurze Wege und höchste Qualität.
Unser zahntechnisches Meisterlabor befindet sich direkt in der Praxis in Köln-Rodenkirchen. Behandler und Zahntechniker stimmen sich auf kurzem Weg ab: Aligner, lose und feste Zahnspangen, Retainer sowie Okklusionsschienen entstehen mit modernen 3D-Druckern in Goldstandard-Qualität – Reparaturen gehen ohne Postweg besonders schnell.
3D-Druck und digitale Behandlungsplanung
Unser hauseigenes kieferorthopädisches Meisterlabor ist mit modernsten Geräten ausgestattet. Hierzu zählen u.a.
- 3D-Drucker (SHERAprint/Rapidshape 20, 30 & 50)
- digitale Planungssoftware (OnyxCeph & Exocad)
- Biostar 4 – Aligner
Die Digitalisierung sorgt für ein Höchstmaß an Genauigkeit und erlaubte uns im Jahre 2019 eine eigene Alignerproduktion zu etablieren.
Unser Praxislabor in Köln-Rodenkirchen fertigt 99,9% aller kieferorthopädischen Geräte und Aligner direkt vor Ort an, wodurch wir noch präziser planen und zügiger fertigen können. Mehr über Praxis und Labor erfahren Sie bei Ihrem Kieferorthopäden in Köln-Rodenkirchen.
Traditionelles Handwerk trifft Moderne
Alle digitalen Tools ersetzen jedoch nicht die Arbeit die in unserer Praxis und unserem Labor durch hochqualifizierte Zahntechniker geleistet wird.
Die Planung der Alignerbehandlung inklusive der Implementierung von Kiefergelenkinformationen wird von unseren Kieferorthopäden selbst durchgeführt.
Die Ausarbeitung, Anpassung und Politur von Schienen, Alignern und herausnehmbaren Zahnspangen, sowie zeitnahe Reparaturen, falls doch einmal etwas zu Bruch geht, wäre ohne unser Laborteam nicht zu bewerkstelligen.
Vom Scan zur fertigen Schiene – der Weg durch unser Labor
Zwischen der Aufnahme im Behandlungszimmer und der fertigen Apparatur liegen bei uns keine Postwege, sondern ein Flur.
- Digitaler Scan. Statt einer Abformmasse nimmt ein Intraoralscanner Zähne und Zusammenbiss auf. Wie das abläuft, steht auf unserer Seite zur digitalen Diagnostik.
- Planung. Die Behandlungsplanung – bei Alignern jede einzelne Zahnbewegung – machen unsere Kieferorthopädinnen selbst, in OnyxCeph und Exocad. Bei Schienen für das Kiefergelenk fließen die Messdaten der Kiefergelenkvermessung mit ein.
- Fertigung. Gedruckt wird auf den 3D-Druckern im Haus. Herausnehmbare Zahnspangen entstehen zusätzlich in klassischer Handarbeit am Modell.
- Ausarbeitung. Trennen, Anpassen, Polieren – das ist Zahntechnik und bleibt Handarbeit. Die Passung entscheidet darüber, ob eine Schiene trägt oder drückt.
- Einprobe. Sitzt etwas nicht, geht es zurück ins Labor im selben Haus und kommt korrigiert wieder. Ohne Versand, ohne neuen Termin in einer anderen Woche.
Was „Meisterlabor“ bedeutet
Zahntechnik ist in Deutschland ein zulassungspflichtiges Handwerk. Ein zahntechnisches Labor darf nur führen, wer die Meisterprüfung im Zahntechniker-Handwerk abgelegt hat oder eine entsprechende Ausnahmebewilligung besitzt – geregelt in der Handwerksordnung. „Meisterlabor“ ist also keine Auszeichnung, die man sich gibt, sondern eine Voraussetzung, die man erfüllt.
Unser Labor wird von einem Zahntechnikermeister geleitet. Für Sie bedeutet das vor allem eines: Die Person, die Ihre Schiene ausarbeitet, hat dafür eine abgeschlossene Ausbildung und arbeitet im selben Haus wie die Behandlerin, die sie geplant hat. Rückfragen werden im Gespräch geklärt, nicht per E-Mail an ein Fremdlabor.
Wenn etwas zu Bruch geht
Eine gebrochene Spange, eine verlorene Schiene, ein gelöster Retainer – das passiert, und es ist kein Grund zur Sorge. Rufen Sie uns an und schildern Sie kurz, was passiert ist. Bringen Sie das Bruchstück mit, auch wenn es zerbrochen ist: Oft lässt sich reparieren, was sonst neu gemacht werden müsste.
Wie schnell es geht, hängt vom Gerät und vom Schaden ab – eine Klebestelle am Retainer ist etwas anderes als eine neue Alignerserie. Wir sagen Ihnen am Telefon, womit Sie rechnen können. Was Sie bis zum Termin selbst tun können, steht unter Erste Hilfe bei Problemen mit der Zahnspange.
Einblicke in unser Labor
Häufige Fragen zu unserem Praxislabor
Tippen Sie auf eine Frage, um die Antwort aufzuklappen.
Was bedeutet „hauseigenes Meisterlabor“?
Unser zahntechnisches Labor befindet sich direkt in der Praxis und wird von einem Zahntechnikermeister geleitet. 99,9 % aller kieferorthopädischen Geräte, Schienen und Aligner fertigen wir selbst – ohne externe Versandwege.
Welche Vorteile hat das eigene Labor für mich als Patient?
Kurze Wege und schnelle Fertigung: Behandler und Zahntechniker stimmen sich direkt ab, Anpassungen und Reparaturen gehen deutlich schneller als mit einem externen Labor – bei gleichbleibend hoher Qualität aus Köln.
Welche Geräte werden im Labor gefertigt?
Nahezu alles, was in der Kieferorthopädie gebraucht wird: lose und feste Zahnspangen, Aligner, Retainer, Okklusions- und Schnarchschienen sowie individueller Sportmundschutz.
Werden die Aligner wirklich in Köln gedruckt?
Ja. Dank moderner 3D-Drucker fertigen wir Aligner als In-Office-Lösung in Goldstandard-Qualität direkt im eigenen Labor – das macht uns schnell und unabhängig.
Was passiert, wenn meine Zahnspange kaputtgeht?
Dank des hauseigenen Labors können wir Reparaturen meist besonders zügig durchführen – ohne Wartezeit auf den Postweg. Melden Sie sich einfach in der Praxis, wir kümmern uns schnellstmöglich darum.
Quellen & Fachbeiträge aus unserem Labor
Quellen:
Bock, H.L., Bock, J.J., Karbach, F., Ludwig, B., Schupp, W., Funke, J., & Haubrich, J., 2022. Material properties and first clinical applications of CA Pro, a novel aligner foil. Journal of Aligner Orthodontics, 6(3), S.163–181. Zusammenfassung
Schupp, W., Haubrich, J., Klingberg, M., Boisserée, W., Sim, U., & Kim, H., 2023. Shape memory aligners: A new dimension in aligner orthodontics. Journal of Aligner Orthodontics, 7(2), S.113–127. Zusammenfassung
Schupp, W., Haubrich, J., & Funke, J., 2023. The virtual articulator in aligner orthodontics. Journal of Aligner Orthodontics, 7(4), S.267–283. Zusammenfassung
Fachlich geprüft von Dr. med. dent. Julia Steinmaier, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie · Zuletzt geprüft am 28.08.2026