--- type: Treatment title: "Kieferorthopädie für Kinder & Jugendliche" description: "Kompetenzen Kinder Jugendliche Kieferorthopädie: Frühe Behandlung für nachhaltige Zahngesundheit Willkommen bei JUST KFO – Dr. Steinmaier & Kollegen, Ihrer Fachpraxis für Kieferorthopädie. Wir wissen, dass die Gesundheit Ihrer Zähne und Kiefer entscheidend für Ihr Wohlbefinden un" resource: https://www.just-kfo.de/kompetenzen/kieferorthopaedie-kinder-jugendliche/ tags: [kieferorthopädie, köln, kieferorthopaedie-kinder-jugendliche] timestamp: 2024-12-15T14:26:55+01:00 --- # Kieferorthopädie für Kinder & Jugendliche Kompetenzen · Kinder & Jugendliche Kinderkieferorthopädie in Köln – Zahnspange für Kinder und Jugendliche Früh erkennen, sanft behandeln – und nicht früher als nötig. In Köln begleiten wir Kinder und Jugendliche mit früher Diagnostik und altersgerechten, schonenden Methoden – von der losen Zahnspange über feste Brackets bis zu nahezu unsichtbaren Alignern. Termin online buchenHäufige Fragen ★5,0 · 223 Google-Bewertungen Auf einen Blick Kinderkieferorthopädie ist vor allem eine Frage des richtigen Zeitpunkts: Im Wachstumsalter lassen sich viele Fehlstellungen besonders schonend lenken. Wir setzen auf frühe Kontrolle, digitale Diagnostik und altersgerechte, sanfte Methoden. Für: Kinder & JugendlicheBeginn: erste Kontrolle 6–9 JahreAuch bei: Kreuzbiss & Überbiss 5,0223 Google-Bewertungen 6–9 Jahreerste Kontrolle Sanfte Methodenlose, feste & Aligner Eigenes MeisterlaborMade in Köln 1Beratung2Diagnostik3Behandlung Termin online buchen Warum früh Methoden Zeitplan Jugendliche Kosten & Kasse Alltag FAQ Willkommen bei JUST KFO – Dr. Steinmaier & Kollegen in Köln. Bei Kindern und Jugendlichen zählt der richtige Zeitpunkt: Wir erkennen Fehlstellungen früh und behandeln sie mit sanften, altersgerechten Methoden – einfühlsam begleitet, Schritt für Schritt. Warum eine frühe Behandlung sinnvoll ist Eine frühzeitige Erkennung von Kieferfehlstellungen hilft, spätere und aufwändigere Eingriffe zu vermeiden. Wir halten eine erste kieferorthopädische Kontrolle im Alter von 6 bis 9 Jahren für den richtigen Zeitpunkt, um Fehlentwicklungen wie Kreuzbisse oder offene Bisse12 früh zu erkennen. Auch ein ausgeprägter Überbiss3 lässt sich im Wachstum oft besonders schonend lenken. Nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden – manchmal genügt es zunächst, den Wachstumsverlauf zu beobachten. Was die Fachgesellschaften sagen – und was nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) haben Leitlinien zu den idealen Behandlungszeitpunkten4 und zur kieferorthopädischen Diagnostik5 vorgelegt. Ein festes Alter für die erste Kontrolle nennt keine von beiden. Unsere Spanne von 6 bis 9 Jahren ist deshalb eine Empfehlung aus der Praxis: früh genug, um eine Fehlentwicklung zu erkennen, spät genug, um nicht ohne Anlass zu behandeln. Sanfte Methoden – von der losen Spange bis zum Aligner Je nach Befund und Alter wählen wir gemeinsam die passende Methode. Dank digitaler Diagnostik und 3D-Planung sehen Sie das voraussichtliche Ergebnis schon vor Behandlungsbeginn. Herausnehmbare (lose) Zahnspangen zur Lenkung des Wachstums Feste Zahnspangen mit Brackets für präzise Korrekturen Nahezu unsichtbare Aligner bei geeigneten Fällen Digitaler 3D-Scan statt klassischem Abdruck Bei Kindern geht es selten um schnelle Eingriffe – sondern darum, das natürliche Wachstum im richtigen Moment sanft zu lenken. Dr. Julia Steinmaier, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie Ab welchem Alter zum Kieferorthopäden? Der Zeitplan Nicht jedes Kind braucht früh eine Spange – aber jedes Kind sollte früh einmal angeschaut werden. Diese Übersicht zeigt, wann sich ein Blick lohnt und worauf wir dabei achten. Welche Verfahren wir sonst noch anbieten, steht unter unsere kieferorthopädischen Leistungen. AlterWas im Gebiss passiertWorauf wir schauen ab 4 Jahrenvollständiges MilchgebissKreuzbiss, ausgeprägter Überbiss, Daumenlutschen, Mundatmung, Schluckmuster 6 bis 9 Jahredie ersten bleibenden Zähne brechen durch, die Front wird getauschtZeitfenster für die erste Kontrolle – Platzverhältnisse, Bisslage, Engstand, Frontzahnstufe, vorzeitiger Milchzahnverlust 9 bis 14 JahreSeitenzähne wechseln, der Wachstumsschub läuftder übliche Zeitraum für die Hauptbehandlung – hier lässt sich Wachstum lenken ab 15 Jahrenbleibendes GebissFeinkorrektur mit fester Spange oder Alignern, danach Retention Sie müssen dafür nicht warten, bis die Zahnärztin etwas sagt: Eine Kontrolle bei uns ist auch ohne Überweisung möglich und kostet nichts, wenn kein Befund vorliegt. Frühbehandlung (4 bis 9 Jahre) – wann sie wirklich nötig ist Eine Frühbehandlung ist die Ausnahme, nicht die Regel. Sie ergibt Sinn, wenn ein Befund das Wachstum stört oder sich mit der Zeit verschlimmert. Typische Gründe: ein Kreuzbiss – der Unterkiefer wird beim Zubeißen zur Seite gezwungen vorstehende Frontzähne mit erhöhtem Unfallrisiko beim Spielen und Sport – im Vereinssport schützt dann ein individueller Sportmundschutz ein ausgeprägt offener Biss, bei dem die Frontzähne beim Zubeißen nicht aufeinandertreffen umgekehrter Überbiss, bei dem die unteren Zähne vor den oberen stehen Platzverlust nach zu frühem Verlust eines Milchzahns Daumenlutschen, Schnullergewohnheit oder Mundatmung, die den Kiefer formen Und genauso wichtig: wann wir abwarten. Ein leichter Engstand im Wechselgebiss, schief stehende bleibende Frontzähne oder Lücken, die sich beim Zahnwechsel von selbst schließen, brauchen keine frühe Apparatur. Wir sagen Ihnen das offen – auch wenn es bedeutet, dass Sie in einem Jahr noch einmal wiederkommen. Womit und wie lange. In dieser Phase arbeiten wir mit dem Wachstum. Eine Gaumennahterweiterung etwa nutzt die noch offene Gaumennaht und erreicht damit Ergebnisse, die später aufwendiger zu erzielen wären. Eine Frühbehandlung ist meist auf 6 bis 12 Monate angelegt; danach folgt in der Regel eine Pause, bis der Zahnwechsel weit genug fortgeschritten ist. Wie die Leitlinie die Frühbehandlung einordnet. Die S3-Leitlinie „Ideale Behandlungszeitpunkte kieferorthopädischer Anomalien" von DGKFO und DGZMK4 ordnet die Frühbehandlung dem Zeitraum vor dem 10. Lebensjahr zu; die Diagnostik-Leitlinie von 2025 führt dieselbe Einteilung.5 Für eine ausgeprägte transversale Anomalie – den Kreuzbiss – empfiehlt sie, im Oberkiefer frühzeitig zu beginnen, weil sich der wachsende Oberkiefer in jungen Jahren gut anpasst. Bei einer Klasse-III-Anomalie, dem Unterbiss, rät sie zur frühen Wechselgebissphase: Nach der dort ausgewerteten Evidenz kann eine frühe Behandlung die Wahrscheinlichkeit eines späteren operativen Eingriffs verringern.4 Zusammenarbeit mit Kinderarzt, HNO und Logopädie Manche Befunde haben ihre Ursache nicht im Kiefer. Bei ständiger Mundatmung gehört die Nasenatmung abgeklärt, bei Zungenpressen oder auffälligem Schluckmuster hilft logopädische Unterstützung, und beim Daumenlutschen arbeiten wir mit einer Mundvorhofplatte statt mit Verboten.6910 Wo es sinnvoll ist, stimmen wir uns mit der Kinderarztpraxis, der HNO-Praxis oder der Logopädie ab. Hauptbehandlung (9 bis 14 Jahre) – das Wachstumsfenster nutzen Der übliche Zeitraum für die eigentliche Behandlung liegt im späten Wechselgebiss. Der Grund ist einfach: Solange der Kiefer wächst, lässt er sich lenken. Bei Mädchen ist dieses Fenster meist bis etwa zum 12., bei Jungen bis etwa zum 14. Lebensjahr offen.4 Die S3-Leitlinie nennt für eine moderate Klasse-II-Anomalie – den verbreiteten Überbiss – genau diesen Zeitraum: bevorzugt vor oder während des pubertären Wachstumsgipfels im späten Wechselgebiss.4 Danach lässt sich zwar weiter behandeln – aber vieles wird aufwendiger. Womit behandelt wird, richtet sich nach dem Befund, nicht nach dem Alter: eine lose Zahnspange lenkt das Wachstum78, eine feste Zahnspange stellt Zähne genau ein, und bei Jugendlichen sind Aligner oft eine Alternative. Am Ende steht immer die Retention – ohne sie wandern die Zähne zurück. Wie lange es dauert. Je nach Befund und Mitarbeit liegt die Hauptbehandlung typischerweise zwischen 18 und 36 Monaten. Eine belastbare Zahl für Ihr Kind nennen wir erst nach der Diagnostik – vorher wäre sie geraten. Kieferorthopädie für Jugendliche – Ästhetik, Aligner und der Abschluss Bei Jugendlichen rückt die Ästhetik in den Vordergrund – und damit oft der Wunsch nach einer möglichst unauffälligen Lösung. Zahnfarbene Keramikbrackets sind für viele Befunde möglich, transparente Schienen kommen infrage, wenn Befund und Mitarbeit zusammenpassen13. Einen Überblick über alle durchsichtigen Zahnspangen haben wir separat zusammengestellt; ob eine Schiene schon für jüngere Kinder in Frage kommt, klären wir im Beitrag Kann mein Kind schon eine durchsichtige Zahnspange bekommen? Ob eine unauffällige Lösung im konkreten Fall trägt, entscheidet der Befund. Wir sagen es Ihnen offen, wenn sie nicht ausreicht. Der Abschluss gehört zur Behandlung. Am Ende steht die Stabilisierung mit einem Retainer. Ohne ihn wandern die Zähne über die Jahre zurück12 – das ist der häufigste Grund, aus dem Erwachsene später erneut zu uns kommen. Wichtig für den Zeitplan: Für die Kassenleistung nach KIG muss die Behandlung vor dem 18. Geburtstag begonnen haben. Eine laufende Behandlung wird darüber hinaus weitergetragen. Kosten & Krankenkasse: klar und transparent KIG-Einstufung: Wann zahlt die Krankenkasse die Zahnspange? Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nicht nach Wunsch, sondern nach Befund. Dafür gibt es die kieferorthopädischen Indikationsgruppen – kurz KIG – mit fünf Stufen: KIG 1 und 2 – leichte Abweichungen. Die Behandlung ist möglich, aber eine reine Privatleistung. KIG 3 – ausgeprägte Fehlstellung. Ab hier übernimmt die Kasse die Regelversorgung. KIG 4 und 5 – stark ausgeprägte oder schwere Fehlstellungen, etwa Kreuzbiss, offener Biss oder ein deutlich vorstehender Oberkiefer. Die Einstufung nehmen wir bei der Erstuntersuchung vor und halten sie im Behandlungsplan fest, den die Kasse vor Behandlungsbeginn genehmigt. Sie wissen also vorher, woran Sie sind. Der Eigenanteil kommt zurück Bei einer Kassenbehandlung zahlen Sie zunächst 20 Prozent der Kosten selbst. Diesen Anteil erstattet die Kasse vollständig zurück, sobald die Behandlung regulär abgeschlossen ist und wir die Abschlussbescheinigung ausstellen. Wird gleichzeitig ein zweites Kind behandelt, sinkt der Anteil auf 10 Prozent – Voraussetzung ist, dass beide Kinder bei Behandlungsbeginn unter 18 sind und mit den Erziehungsberechtigten in einem Haushalt leben. Wichtig für den Zeitplan: Die Kassenleistung gilt nur, wenn die Behandlung vor dem 18. Geburtstag beginnt. Wer eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, sollte das tun, bevor ein Befund erhoben wurde – danach ist es in aller Regel zu spät. Privat versicherte Familien reichen den Behandlungsplan vor Beginn bei ihrer Versicherung ein; wir stellen die Unterlagen dafür zusammen. Was privat zu tragen ist Zahnfarbene Brackets, bestimmte Drahtsysteme oder Aligner gehen über die Regelversorgung hinaus. Solche Positionen weisen wir im Behandlungsplan getrennt aus, damit Sie sehen, was Kassenleistung ist und was nicht – Sie entscheiden, ob Sie das möchten. Was hinter dem Begriff steckt, erklären wir unter außervertragliche Leistungen. Der erste Termin – so läuft er für Ihr Kind ab Beim ersten Mal wird nichts gemacht. Wir schauen, wir erklären, und Ihr Kind darf alles anfassen, was es sehen will. Ankommen und kennenlernen. Wir sprechen mit Ihrem Kind, nicht nur über es. Anschauen. Zähne, Biss und Kiefergelenk – ohne Bohrer, ohne Spritze. Digitaler 3D-Scan statt Abdruck, wenn Unterlagen nötig sind. Keine Abdruckmasse, kein Würgereiz. Besprechen. Was wir sehen, ob etwas zu tun ist und wann – in Ruhe und ohne Zeitdruck. Steht später eine lose Spange an, sucht Ihr Kind die Farbe selbst aus. Das klingt nebensächlich, ist aber oft der Unterschied zwischen einer Spange, die getragen wird, und einer, die in der Schublade liegt. Was Sie zum ersten Termin mitbringen Versichertenkarte Ihres Kindes Bonusheft, falls vorhanden Überweisung der Zahnarztpraxis, falls Sie eine haben – nötig ist sie nicht vorhandene Röntgenbilder oder Unterlagen einer Vorbehandlung Termine, Schule und Alltag mit Zahnspange Kontrolltermine fallen bei einer laufenden Behandlung etwa alle sechs bis acht Wochen an und dauern meist 15 bis 30 Minuten. Termine für Schulkinder legen wir so weit wie möglich in die Randzeiten. Mundhygiene. Mit einer festen Apparatur wird Zähneputzen aufwendiger. Wie es richtig geht, zeigen wir Ihrem Kind in der Praxis; nachlesen können Sie es unter Zähneputzen mit Zahnspange. Sport. Bei Kontaktsportarten empfehlen wir einen angepassten Sportmundschutz. Und falls doch einmal etwas abgeht oder drückt: Unter Erste Hilfe bei Zahnspangen-Problemen finden Sie die Sofortmaßnahmen. Zähneknirschen. Knirscht Ihr Kind nachts mit den Zähnen, ist das in bestimmten Altersphasen nicht ungewöhnlich. Wann es das nicht mehr ist, erklären wir im Beitrag zum Zähneknirschen bei Kindern. Einfühlsame Betreuung – für Kind und Eltern Unser erfahrenes Team nimmt sich Zeit, erklärt jeden Schritt verständlich und baut Vertrauen auf – für eine entspannte Atmosphäre, in der sich Ihr Kind gut aufgehoben fühlt. In enger Zusammenarbeit mit Ihnen und dem Hauszahnarzt begleiten wir Ihr Kind Schritt für Schritt zu einem gesunden, stabilen Biss. Praxisinhaberin Dr. Julia Steinmaier ist Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und wissenschaftlich publizierend tätig. Wer Ihr Kind behandelt, sehen Sie bei unserem Team – neben Dr. Steinmaier behandeln Dr. Zanders-Grote und Dr. Pölzl. Häufige Fragen zur Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche Tippen Sie auf eine Frage, um die Antwort aufzuklappen. Ab welchem Alter sollte mein Kind zum Kieferorthopäden? +Wir empfehlen eine erste kieferorthopädische Kontrolle zwischen 6 und 9 Jahren, um Fehlentwicklungen früh zu erkennen. Die eigentliche Behandlung beginnt meist im späten Wechselgebiss – rund zwischen 9 und 14 Jahren; in bestimmten Fällen ist eine Frühbehandlung schon früher sinnvoll. Manchmal genügt es zunächst, den Wachstumsverlauf beobachten zu lassen. Ausführlich steht das in unseren Ratgebern Braucht mein Kind eine Zahnspange? und Wann zum Kieferorthopäden – der richtige Zeitpunkt. Welche Zahnspangen gibt es für Kinder und Jugendliche? +Je nach Befund kommen herausnehmbare (lose) Zahnspangen, feste Zahnspangen mit Brackets oder – bei geeigneten Fällen – nahezu unsichtbare Aligner infrage. Welche Methode am besten passt, entscheidet die individuelle Diagnostik. Wir beraten Sie und Ihr Kind gern zu allen Möglichkeiten. Übernimmt die Krankenkasse die Zahnspange bei Kindern? +Bei ausreichendem Behandlungsbedarf ab der Einstufung KIG 3 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Regelversorgung. Der anfängliche Eigenanteil von in der Regel 20 % wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurückerstattet. Rein ästhetische oder komfortable Zusatzleistungen sind privat und werden vorab transparent besprochen. Warum ist eine frühzeitige Behandlung sinnvoll? +Im Wachstumsalter lassen sich Fehlstellungen wie ein Kreuzbiss oder ein offener Biss oft besonders schonend lenken. Eine frühe Kontrolle hilft, spätere und aufwändigere Eingriffe zu vermeiden. Nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden – manchmal ist gezieltes Beobachten der bessere Weg. Ab wann sollte ein Überbiss behandelt werden? +Häufig empfiehlt sich eine Behandlung in der Wachstumsphase zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr, um das natürliche Wachstum optimal zu nutzen. Je früher ein ausgeprägter Überbiss erkannt wird, desto schonender lässt sich die Behandlung planen. Jeder Fall ist individuell – eine Untersuchung klärt den richtigen Zeitpunkt. Tut eine Zahnspange bei Kindern weh? +In der Regel nicht. Nach dem Einsetzen oder Nachstellen kann für ein bis zwei Tage ein leichtes Druckgefühl auftreten – ein Zeichen, dass sich die Zähne bewegen. Das legt sich meist rasch, und wir zeigen Ihrem Kind, wie es gut damit zurechtkommt. Was kostet eine Zahnspange für mein Kind? +Bei einer KIG-Einstufung ab Stufe 3 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Regelversorgung. Sie zahlen zunächst 20 Prozent Eigenanteil, den Sie nach regulärem Behandlungsabschluss vollständig zurückerhalten; wird gleichzeitig ein zweites Kind behandelt, sind es 10 Prozent. Private Zusatzleistungen weisen wir im Behandlungsplan getrennt aus, bevor die Behandlung beginnt. Was bedeutet KIG? +KIG steht für kieferorthopädische Indikationsgruppen – ein Einstufungssystem von 1 bis 5, das den Schweregrad einer Fehlstellung anhand messbarer Befunde bewertet. Ab Stufe 3 besteht ein Anspruch auf die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkasse. Die Einstufung erheben wir im Rahmen der Diagnostik und legen sie Ihnen offen. Wie lange dauert die Behandlung? +Eine Frühbehandlung ist meist auf 6 bis 12 Monate angelegt. Die Hauptbehandlung liegt je nach Befund und Mitarbeit typischerweise zwischen 18 und 36 Monaten11. Anschließend folgt die Stabilisierungsphase mit einem Retainer. Eine belastbare Zahl für Ihr Kind nennen wir nach der Diagnostik. Was passiert, wenn mein Kind die lose Spange nicht trägt? +Dann wirkt sie nicht, und die Behandlung verzögert sich. Wir sprechen das offen an, statt es zu übergehen. Zeigt sich, dass die Mitarbeit dauerhaft nicht gelingt, ist ein Wechsel auf eine festsitzende Apparatur oft der ehrlichere Weg. Muss mein Kind für jeden Termin die Schule verpassen? +Wir versuchen, Kontrolltermine in die Randzeiten zu legen. Bei Terminen etwa alle sechs bis acht Wochen lässt sich das meist gut organisieren. Arbeiten Sie mit unserem Hauszahnarzt zusammen? +Ja. Die zahnärztliche Kontrolle und die professionelle Zahnreinigung bleiben während der kieferorthopädischen Behandlung bei Ihrer Zahnarztpraxis. Wir stimmen uns mit ihr ab. Ist es zu spät, wenn mein Kind schon 15 ist? +Nein. Auch bei Jugendlichen im späteren Wachstum lässt sich viel erreichen. Für die Kassenleistung nach KIG gilt allerdings: Die Behandlung muss vor dem 18. Geburtstag begonnen haben – eine laufende Behandlung wird darüber hinaus weitergetragen. Ein Grund, den Termin nicht zu lange aufzuschieben. Quellen & Studien+Ugolini, A., Agostino, P., Silvestrini-Biavati, A., Harrison, J. E., & Batista, K. B. S. L. (2021). Orthodontic treatment for posterior crossbites. Cochrane Database of Systematic Reviews, (12):CD000979. doi.org/10.1002/14651858.CD000979.pub3 Lentini-Oliveira, D. A., Carvalho, F. R., Rodrigues, C. G., Ye, Q., Prado, L. B. F., Prado, G. F., & Hu, R. (2014). Orthodontic and orthopaedic treatment for anterior open bite in children. Cochrane Database of Systematic Reviews, (9):CD005515. doi.org/10.1002/14651858.CD005515.pub3 Batista, K. B. S. L., Thiruvenkatachari, B., Harrison, J. E., & O’Brien, K. D. (2018). Orthodontic treatment for prominent upper front teeth (Class II malocclusion) in children and adolescents. Cochrane Database of Systematic Reviews, (3):CD003452. doi.org/10.1002/14651858.CD003452.pub4 Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) (2021). Ideale Behandlungszeitpunkte kieferorthopädischer Anomalien. S3-Leitlinie, AWMF-Registernummer 083-038, Version 1.0, Dezember 2021 (gültig bis Dezember 2026). register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-038 Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) & Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) (2025). Ideale Zeitpunkte und Maßnahmen der kieferorthopädischen Diagnostik. S2k-Leitlinie, AWMF-Registernummer 083-050, Version 1.0, Juni 2025 (gültig bis Juni 2030). register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-050 Grippaudo, C., Paolantonio, E.G., Antonini, G., Saulle, R., La Torre, G., & Deli, R., 2016. Association between oral habits, mouth breathing and malocclusion. Acta Otorhinolaryngologica Italica, 36(5), S.386–394. doi.org/10.14639/0392-100X-770 Koretsi, V., Zymperdikas, V. F., Papageorgiou, S. N., & Papadopoulos, M. A. (2015). Treatment effects of removable functional appliances in patients with Class II malocclusion: a systematic review and meta-analysis. European journal of orthodontics, 37(4), 418–434. doi.org/10.1093/ejo/cju071 Almeida, M. R., Henriques, J. F., Almeida, R. R., Almeida-Pedrin, R. R., & Ursi, W. (2004). Treatment effects produced by the Bionator appliance. Comparison with an untreated Class II sample. European journal of orthodontics, 26(1), 65–72. doi.org/10.1093/ejo/26.1.65 Meng, M., Xie, Y., Cao, J., Yu, Y., Zhou, X., & Zou, J. (2023). Effects of bonded spurs, fixed and removable palatal crib in the early treatment of anterior open bite: A systematic review and meta-analysis. American journal of orthodontics and dentofacial orthopedics : official publication of the American Association of Orthodontists, its constituent societies, and the American Board of Orthodontics, 163(3), 298–310. doi.org/10.1016/j.ajodo.2022.10.017 Liu, Y., Zhou, J. R., Xie, S. Q., Yang, X., & Chen, J. L. (2023). The Effects of Orofacial Myofunctional Therapy on Children with OSAHS’s Craniomaxillofacial Growth: A Systematic Review. Children (Basel), 10(4), 670. doi.org/10.3390/children10040670 Tsichlaki, A., Chin, S.Y., Pandis, N., & Fleming, P.S., 2016. How long does treatment with fixed orthodontic appliances last? A systematic review. Am J Orthod Dentofacial Orthop, 149(3), S.308–318. doi.org/10.1016/j.ajodo.2015.09.020 Martin, C., Littlewood, S.J., Millett, D.T., Doubleday, B., Bearn, D., Worthington, H.V., & Limones, A., 2023. Retention procedures for stabilising tooth position after treatment with orthodontic braces. Cochrane Database of Systematic Reviews, (5):CD002283. doi.org/10.1002/14651858.CD002283.pub5 Papadimitriou, A., Mousoulea, S., Gkantidis, N., & Kloukos, D. (2018). Clinical effectiveness of Invisalign® orthodontic treatment: a systematic review. Progress in orthodontics, 19(1), 37. doi.org/10.1186/s40510-018-0235-z Kinderkieferorthopädie in Köln – so finden Sie zu uns Sie interessieren sich für Kinderkieferorthopädie in Köln? Unsere Fachpraxis liegt im Kölner Süden – gut erreichbar aus der ganzen Stadt, mit eigenem Meisterlabor im selben Haus. Fachpraxis für KieferorthopädieHauptstraße 50 · 50996 KölnÖffnungszeiten werden geladen … Termin online buchen0221 – 93 53 02 0 Mit dem AutoKostenfreie Parkplätze im Innenhof – an der Schranke einfach klingeln. Über die Rheinuferstraße aus der Innenstadt, über die A555 aus Richtung Bonn, über die Rodenkirchener Brücke vom rechten Rheinufer. Mit Bahn und BusZwei Haltestellen in Gehweite: Bahnhof Rodenkirchen (Linien 16 und 17, Bus 130, 131, 134, 135) und Heinrich-Lübke-Ufer (Linien 16 und 17, Bus 130, 134). Jugendliche kommen so allein zum Kontrolltermin. Aus ganz Köln erreichbarKurze Wege aus Rodenkirchen, Sürth, Weiß, Hahnwald, Marienburg, Bayenthal, Raderthal, Zollstock, Rondorf und der Südstadt – über die Rodenkirchener Brücke auch aus Porz und dem rechtsrheinischen Köln, aus dem übrigen Stadtgebiet über Rheinuferstraße und Militärring. SprechzeitenMo–Do 8:00–12:30 und 13:30–18:00 Uhr, Fr 8:00–12:30 und 13:30–16:00 Uhr. Geöffnet an rund 50 Wochen im Jahr, Termine auch online rund um die Uhr. Bereit für ein gesundes Kinderlächeln? Vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung für Ihr Kind bei JUST KFO – Dr. Steinmaier & Kollegen in Köln. 0221 – 93 53 02 0 Mo–Do 8:00–12:30 & 13:30–18:00 · Fr 8:00–12:30 & 13:30–16:00 Termin online buchen